Franchisgebühren

(Foto: Fleckchen)

Um ein Franchise-Geber zu werden sollten Sie sich über die Franchise-Gebühren im klaren sein. Diese setzten sich aus zwei verschiedenen Arten von Gebühren zusammen. Falls Sie sich noch nicht informiert haben, finden Sie hier einen kleinen Leitfaden.

Als Franchise-Geber ist man verpflichtet dem Franchise-Nehmer unterstützend zur Seite zu stehen und bereits bestehende Workflows, sowie‚ Vorlagen weiter zu geben. Auch der Franchise-Nehmer muss seinen Beitrag leisten und das in Form von verschiedenen Gebühren. Der Grundbetrag, diese Gebühr oder auch Eintrittspreis wird vor allem für die Grundidee und das Konzept des Unternehmens berechnet.

Dieser Betrag sollte angemessen berechnet werden, da er einmalig vom Franchise-Nehmer entrichtet wird. Zusätzlich wird in zahlreichen Franchise-Unternehmen ein grundsätzliches Eigenkapital von ca. 25.000 € vorausgesetzt.

Ein viel komplexeres Thema sind die monatlichen Abgaben des Franchise-Nehmers an den Franchise-Geber. In der Regel wird ein gewisser Prozentsatz festgelegt der von dem Nettoumsatz ausgehend berechnet wird. Diese Leistung ist jedoch keinesfalls ein ausschließlich Leistungsfreies Einkommen für den Franchise-Geber. Mit diesen laufenden Gebühren werden unterschiedliche weitere Leistungen abgedeckt.

Unter diese Leistungen fallen nicht nur Fortbildungsseminare, sondern auch Begegnungen und Besprechungen, die von unschätzbarem Wert für beide Seiten sind. Sie fördern die Kommunikation und verbessern die Zusammenarbeit. Außerdem werden die Weiterentwicklung des Know-hows und die einheitliche Werbung mit den laufenden Gebühren finanziert.

Franchising ist ein gutes Konzept für beide Seiten. Es ist gut für Menschen, die in die Selbständigkeit einsteigen wollen und gleichzeitig eine Sicherheit, in diesem Fall in Form eines Franchise-Gebers, bevorzugen. Es ist auch gut für Manche, die noch keine eigene Idee haben oder ihre Idee schon von einem anderen Unternehmen umgesetzt wurde. Auch in diesem Fall ist Franchising die sicherste Variante. Für den Franchise-Geber ist es auch positiv, da er seine Idee oder sein Produkt verbreitet, dabei sogar Verantwortung abgeben kann und trotzdem am Gewinn beteiligt wird.

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