Franchisenehmer werden

(Foto: EchosOFbunnygirls)

Franchisenehmer werden ist heute eine der häufigsten Formen der Existenzgründung. Franchisenehmer gehen eine Franchisepartnerschaft mit dem Franchisegeber ein. Der Franchisegeber stellt dem Franchisenehmer dafür ein Systempaket zur Verfügung. Neben dem Systempaket erhält der Franchisenehmer zudem eine Lizenz, die vertraglich definiert ist. Franchisenehmer werden ist nicht nur eine der häufigsten, sondern auch eine der erfolgreichsten Wege zur Selbstständigkeit.

So kommt es, dass sich die Umsatzzahlen des Franchise- Sektors von Jahr zu Jahr steigern. In den letzten zehn Jahren konnte sich der Gesamtumsatz des Sektors verdreifachen, während das BIP in Deutschland „nur“ um ein Viertel zulegte.
Den aktuellsten Prognosen zufolge, werden zukünftige Franchisenehmer mit Zufriedenheit reagieren, so ist eine prognostizierte Wachstumsrate von 7% pro Jahr bis 2015 zu erwarten. In diesem Zusammenhang ist die Zahl der Franchisenehmer vom Jahr 2008 zum Jahr 2009, von 31.000 auf 57.000 gestiegen. Im Jahre 2010 waren diese dann bereits 65.500 Franchisenehmer.

Als Gegenleistung für die Vergabe und Repräsentation der Franchisenehmerlizenz, hat der Franchisenehmer Entgeldsummen zu zahlen. Diese Zahlungen setzen sich aus der Einstiegsgebühr in das System, der Umsatzzahlungen und der Werbegebühr zusammen. Die durchschnittliche Einstiegsgebühr für einen Franchisenehmer beläuft sich auf €10.300. Nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit umfasst die laufende Gebühr für den Franchisenehmer rund 4.9% vom Umsatz. Die Werbegebühr beträgt ca. 1.5% vom Umsatz.
Der Franchisenehmer erwirbt mit diesen Zahlungen nicht nur das repräsentative Image des Franchisegebers, sondern wird von diesem ein Systempaket erhalten. Dieses Systempaket gewährt dem Franchisenehmer Zugang zu einem bestehenden Beschaffungs, Absatz und Organisationskonzept. Um die Einhaltung dieses Konzepts zu überwachen, besitzt der Franchisegeber umfassende Kontroll- und Weisungsrechte gegenüber dem Franchisenehmer.

Ein Franchisenehmer ist daher mit seinem Vorhaben der Existenzgründung keineswegs allein gelassen. Er arbeitet in enger Partnerschaft mit dem Franchisegeber, der ihm in eigenem Interesse die bestmögliche Beratung zur Verfügung stellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.